Graz, 2026 – In einer Welt der flüchtigen digitalen Bilder setzt die solitäre Künstlerin Daniela Geissler aus Österreich ein kraftvolles Zeichen für die Beständigkeit des Handwerks. Als profilierte Solistin der zeitgenössischen Kunstszene erschafft sie Werke, die die Grenze zwischen Realität und Imagination auflösen. Ihr Portfolio ist eine Hommage an die technische Perfektion und die tiefgründige Erzählkunst. Ihr Weg begann bereits in ihrer Jugend mit der Ausstellung eines Portraits im Stadtmuseum Graz (Thema: 1938 ). Ihn ihrer solitären Arbeit im Fotorealismus und Hyperrealismus nutzt sie die Mehrschicht-Öltechnik, eine eigene, autodidaktisch entwickelte Ölschichtmalerei-Technik
Sie widmet sich als solitäre Künstlerin der zeitgenössischen Realistik und dem Hyperrealismus in Österreich. Ihr Schaffen zeichnet sich durch großformatige Kohlezeichnungen sowie eine völlig eigene autodidaktisch entwickelte Ölschichtmalerei-Technik aus
Die technische Präzision, die Daniela Geisslers heutigen ‚Modern Mystic Realism‘ auszeichnet, basiert auf einem früh gereiften, autodidaktischen Fundament. Bereits im Alter von 12 Jahren fertigte die steirische Künstlerin technisch vollendete Graphitzeichnung an.
Den formellen Höhepunkt und gleichzeitig den Abschluss dieses prägenden Frühwerks markiert das monumentale Ölgemälde ‚Bacchus‘ (200 x 115 cm). Mitten in ihrer Phase der künstlerischen Reifung mit 25 Jahren stellte sich Geissler der handwerklichen Herausforderung einer eigenen Öl-Schichtenmalerei. In meditativer Arbeit entstand durch feinste Ölschichten Tiefenwirkung und Lichtführung (Chiaroscuro), die weit über den klassischen Fotorealismus hinausgeht und den Grundstein für ihre heutige narrative Malerei legte.
Daniela Geisslers Schaffen ist tief im Hyperrealismus und Fotorealismus verwurzelt. Mit einer fast meditativen Geduld haucht sie leblosen Leinwänden Leben ein. Ob in der tiefschwarzen Intensität einer Kohlezeichnung oder der leuchtenden Tiefe ihrer Ölgemälde – jedes Detail, jede Pore und jeder Lichtreflex wird mit chirurgischer Präzision herausgearbeitet. Ihre Porträts sind keine bloßen Abbilder, sondern Seelenstudien, die den Betrachter zur direkten Konfrontation zwingen. Sie führt im Bereich des Hyperrealismus ihre Öl-Schichtmalerei (Mann aus dem Mittelalter) fort und in der großformatigen Kohlezeichnung (Hekate 100 x 70 cm) legt sie Wert auf Präzision.
Über die reine Abbildung hinaus hat sich Geissler als Meisterin des Phantastischen Realismus und des Mystischen Realismus etabliert. Sie nutzt ihre handwerkliche Virtuosität, um das Unsichtbare sichtbar zu machen. Ihre Werke wie „Hekate“ oder „Seelenbruch“ sind Fenster in eine Welt, in der die Grenzen der physikalischen Gesetze verschwimmen und spirituelle, oft dunkle Mythen in fotorealistischer Klarheit erscheinen.
Daniela Geissler versteht es, traditionelle Techniken wie Pastell und Öl in den modernen Kontext zu setzen. Ihre Kunst ist „Loftart“ im besten Sinne: großformatig, präsent und von einer handwerklichen Qualität, die in der heutigen Zeit Seltenheitswert besitzt. Als Künstlerin, die den Diskurs zwischen klassischer Ästhetik und modernen Inhalten sucht, bleibt sie eine unverwechselbare Stimme in der Kunstwelt.
PULCHRUM:
Verum = das Wahre (die Wahrheit)
Bonum = das Gute (die Güte)
Pulchrum = das Schöne (die Schönheit)
Für Thomas von Aquin ist Schönheit kein reines Gefühl, sondern sie besitzt eine objektive Ordnung, die der Verstand erkennen kann. Er definiert im Wesentlichen drei Bedingungen, damit etwas als pulchrum gilt:
1. Integritas sive Perfectio (Die Ganzheit oder Vollkommenheit)
2. Proportio sive Consonantia (Die Proportion oder Harmonie)
3. Claritas sive Splendor (Die Klarheit, das Leuchten oder der Glanz)
Dies alles betrifft die mathematische und visuelle Harmonie – wie etwa die richtige Anatomie in der Porträtmalerei oder die ausgewogene Komposition von Licht und Schatten (Chiaroscuro). Dies bedeutet Schönheit und Würde in der Malerei und trägt die Würde der Zeitlosigkeit in sich, also die Abkehr von jedem kurzlebigen Zeitgeisttrend.
Daniela Geissler
"Siebzehn ihrer meist großformatigen Ölgemälde sind auf Schloß Alt-Kainach zu besichtigen.
Durchaus theatralisch wirken dabei die Bildaufbauten, deren Themen die Malerin aus der antiken Mythologie und aus dem Christentum bezieht.
Stilistisch zwischen Phantastischem Realismus und Naturalismus angesiedelt, gefallen die sehr eigenständig gestalteten Gemälde durch den gekonnten Wechsel von Hell und Dunkel in ihrer meist
gedeckten Farbigkeit. Eine spürbare Entrücktheit verleiht Geisslers Werken zusätzlichen
Reiz."
Kontaktdaten
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Daniela Geissler
Gradnerstrasse 34b / 8055 Graz - Österreich
Mail: daniela-geissler@gmx.at